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Aug
03

Vitamin C – ein Gegengift für Bakterien, Viren und freie Radikale

Stress ist ein Vitamin C Killer

So ist nicht verwunderlich, dass z. B. bei Stress ein enormer Bedarf an Vitamin C entsteht. Das kann schnell und situationsbedingt zu einem Mangel an Vitamin C und daraufhin zu einer stark verminderten Abwehrfähigkeit des Immunsystems führen. So ist Stress der schlimmste Feind des Immunsystems. Im großen Gesundheits Paket finden Sie auch ein Buch über das Immunsystem.

Vitamin C hilftVitamin C wird auch als Ascorbinsäure bezeichnet. Ihr Name leitet sich entsprechend von „a“ (nicht) und dem lateinischen Namen „scorbutus“ für Skorbut ab. Da Ascorbinsäure leicht oxidierbar ist, wirkt sie als Redukton und wird als Antioxidans eingesetzt. Die L-(+)-Ascorbinsäure und ihre Derivate mit gleicher Wirkung werden unter der Bezeichnung Vitamin C zusammengefasst. Der Sammelbegriff Vitamin C umfasst daher auch Stoffe, die im Körper zu L-(+)-Ascorbinsäure umgesetzt werden können, wie z. B. die Dehydroascorbinsäure (DHA).

Denn Vitamin C unterstützt aktiv die Arbeit der Abwehrzellen. Es schützt vor Krankheiten, weil es aktiv an der Abwehr von Viren und Bakterien beteiligt ist, indem es sich hauptsächlich in den Leukozyten anreichert und aktivierte T-Zellen unterstützt. Es hilft, Arteriosklerose vorzubeugen, weil es die Innenwände der Arterien glättet, so dass sich kein Cholesterin anheften kann. Vitamin C ist ein wichtiger Schutz für die Hirnanhangsdrüse und unterstützt deren Hormonausschüttung. Damit istVitamin C auch an den Regelkreisen der Sexualhormone, der Stresshormone, des Wachstums und der Schilddrüsentätigkeit beteiligt.

Eine zentrale Funktion spielt Vitamin C auch als „Fänger“ der freien Radikalen. Freie Radikale sind aggressive und sehr reaktionsfreudige Moleküle, die in unserem Körper ständig Zellen und Gewebe angreifen. Sie entstehen bei verschiedenen Stoffwechselvorgängen, beim Röntgen und durch UV-Strahlen. Ihre Bildung wird unterstützt durch Nitrate, Pestizide und Umweltbelastungen. Freie Radikale reißen Bausteine von Körperzellen an sich. Besonders „wild“ sind sie hinter einem Sauerstoff-Atom her. So schädigen sie eine Zelle und oft auch deren Bausubstanz, wenn der Zellkern betroffen ist. Eine so geschädigte Zelle stirbt ab und kann sogar zur Krebszelle werden. Diese Zelltrümmer und die entarteten Zellen müssen vom Immunsystem beseitigt werden.

Insbesondere bei speziellen Belastungen kann die Vitamin C Zufuhr erhöht werden. Überschüsse an Vitamin C werden in der Regel problemlos ausgeschieden. Deshalb ist eine erhöhte Zufuhr meistens unproblematisch und in vielen Fällen sinnvoll. Dabei sollten Sie aber darauf achten, dass Sie nicht den gesamten Tagesbedarf auf einmal zu sich nehmen, weil dann der momentane Überschuss auch ausgeschieden wird. Besser die Zufuhr auf zwei- bis dreimal am Tag verteilen.

Allerdings ist es sehr schwierig, wenn nicht sogar unmöglich,  mit Vitamin C aus der Nahrung eine Überdosierung zu bekommen. Die meisten Menschen leben eher ständig in einem Defizit. Deshalb erleiden im Alter auch so viele Menschen eine Arteriosklerose. Unsere Ärzte verordnen dann sehr gerne ASS. Besser wäre es, man würde ein Leben lang ausreichend, und das ist mehr als 100 mg, was von der DGE empfohlen wird, Vitamin C zu sich nehmen. Blutgefäße werden durch Vitamin C schön abgedichtet und was noch viel wichtiger ist, das Vitamin C  kann Fett, das schon an den Gefäßwänden klebt, wieder ablösen.           

Besonders rohe Citrusfrüchte und Beeren enthalten das lebensnotwendige Vitamin C in größeren Mengen, besonders die Acerolakirsche. 

Diese kleine Kirsche enthält viermal so viel Vitamin C wie Orangen oder andere Citrusfrüchte. Dagegen ist es in Milchprodukten nur in geringen Mengen vorhanden.
Beim Zubereiten und beim Konservieren von Lebensmitteln geht ein Teil des Vitamins verloren. Besonders gesund ist es jedoch, sich von rohem Gemüse oder Obst zu ernähren. Allerdings ist der Gehalt an Vitamin C im heutigen Gemüse und Obst aus den bekannten Gründen (lange Transportwege, haltbar machen, unreife Ernte, falsche Lagerung) nicht mehr so groß, wie wir es alle noch in der Lektüre und in den Tabellen zu lesen bekommen.  Jedes Kind weiss, wie Vitamin C-reich doch die Kiwi sind. Aber wer erntet sie schon frisch aus seinem Garten?

Wer clever ist und sicher sein will, dass er seinem Körper dieses wertvolle Vitamin nicht vorenthält, der sollte sich regelmäßig  zusätzlich zu Obst und Gemüse noch mit Vitamin C versorgen, am besten aus ganzen Früchten gewonnen in Verbindung mit den Flavonoiden und nicht nur aus reiner Ascorbinsäure.

Linus Pauling, der Nobelpreisträger, empfiehlt bis zu 3 g täglich!

Es gibt 1000 Krankheiten, aber nur eine Gesundheit. Und die sollten wir schützen.

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