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Aug
06

Vitamin E – eines der wirksamsten Antioxidantien

Vitamin E wird auch als Tocopherol bezeichnet. Es ist der Überbegriff für die so genannten Tocopherole, zu denen insgesamt acht Vertreter gehören. Beim Menschen wirkt das so genannte alpha-Tocopherol am besten. Der menschliche Körper kann Vitamin E nicht selbst herstellen, es gehört daher zu den lebensnotwendigen (essenziellen) Vitaminen, die mir der Nahrung aufgenommen werden müssen.

Vitamin E ist das Jugend- und SchönheitsvitaminVitamin E gehört zu den lebenswichtigsten Vitaminen und Schutzstoffen der Körperzelle. Bei intensiver Sonneneinstrahlung, Stress oder häufigem Nikotingenuss erhöht sich der Bedarf an schützenden Vitaminen. Aber auch in der Schwangerschaft und Stillzeit ist die optimale Versorgung mit Vitamin E wichtig.

Dieser Vitalstoff ist einer der wirksamsten Antioxidantien und gilt als Jugend- und Schönheitsvitamin. Als sogenannter „Radikalfänger“ schützt es die Zelle vor aggressiven Sauerstoffradikalen und trägt zum Erhalt und zur Stärkung der Vitalität bei.

Ohne Vitamin E (Tocopherol) würden wir „rosten“ wie altes Eisen. Jede unserer Zellmembranen ist durch Tocopherol vor Oxidation geschützt. Deshalb kann es im Zusammenwirken mit anderen Vitalstoffen (Vitamin A, C, dem Spurenelement Selen) schwere Krankheiten wie Krebs oder Herzinfarkt vermindern. Ganz wichtig ist Vitamin E für die Funktion der Blutgefäße (gegen Arteriosklerose-„Verkalkung“), der Muskeln und der Fortpflanzungsorgane.

Zu einem erhöhten Vitamin-E-Bedarf kommt es bei Rauchern, Stress, Herzerkrankungen, geschwächten Abwehrkräften. Neben einer zu geringen Zufuhr von Vitamin E über die Nahrung gibt es weitere mögliche Ursachen für einen Vitamin-E-Mangel wie zum Beispiel eine ungenügende Aufnahme über den Darm (z.B. bei Fettmalabsorption).Bei einem jahrelang andauernden Vitamin-E-Mangel kann es unter anderem zu Symptomen kommen wie: Konzentrationsschwäche, Muskelschwäche, höhere Infektanfälligkeit, trockene, faltige Haut, Leistungsschwäche, Müdigkeit, Reizbarkeit, schlecht heilende Wunden, Begünstigung von Arteriosklerose.

Hat diese Symptome nicht fast jeder im Alter? Anders ausgedrückt würden viele Menschen diese Beschwerden nicht haben, würden sie über Jahre im Vorfeld genügend Vitamin E aufnehmen. Die vorgeschlagenen 12 mg von Seiten der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) reichen dabei allerdings niemals aus. Die schützen nur vor plötzlicher Erkrankung, verhindern aber nicht die Folgeerkrnakungen, wie oben beschrieben.

Vitamin E ist auch für Sportler unverzichtbar, denn es sorgt dafür, dass sie länger und härter trainieren können, Muskeln schneller wachsen, Knochen gestärkt und die Abwehrkräfte gesteigert werden.

Vitamin E wurde als „Fruchtbarkeits-Vitamin“ entdeckt. Herbert M. Evans und Katherine S. Bishop (zwei US-amerikanische Forscher) wiesen 1922 als erste auf einen bis dahin unbekannten fettlöslichen Faktor hin, der für die Reproduktion von Ratten notwendig war. In den Folgejahren wurde dieser Faktor vor allem aus Weizenkeimöl, Hafer und Mais isoliert, als Vitamin erkannt und aufgrund der bereits bekannten Vitamine A, B, C und D nun Vitamin E genannt. 1938 wurde die Struktur von Vitamin E (hier α-Tocopherol) aufgeklärt, zudem kam es im gleichen Jahr zur ersten chemischen Synthese. Vertreter der ebenfalls zu den Vitamin-E-Formen zählenden Tocotrienole wurden erstmals 1956 beschrieben und synthetisiert.

Natürliche Vitamin-E-Quellen sind hochwertige Pflanzenöle, z. B. Leinsamen- und Sonnenblumenöl, Olivenöl, Nüsse, Vollkornprodukte mehr als Nahrungsmittel aus hellen Mehlen sowie Milchprodukte, Eigelb, Butter und Margarine. Die durchschnittlichen Zubereitungsverluste liegen bei 10 %. Beim Wiedererhitzen von Bratfett wird das restliche Vitamin zerstört. Wie viel Liter Öle trinken wir denn täglich? Die natürlichen Vitamin E-Quellen sind allesamt so richtige Kalorienbomben, werden also meistens gemieden.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) definiert 300 mg (= ca. 450 Internationalen Einheiten, IE) als tolerierbare Höchstaufnahmemenge (Tolerable Upper Intake Level, UL), also die Menge, die ein gesunder Erwachsener ohne gesundheitliche Risiken lebenslang täglich verzehren kann. Für Kinder hat eine Studie Mengen von 25 mg pro kg Körpergewicht und Tag als nicht toxisch und 10 mg pro 100 kcal Nahrung bei oraler Gabe als sichere Richtschnur bezeichnet.

Das würde bedeuten, dass ein Kind mit 30 kg Körpergewicht am Tag bis zu 750 mg Vitamin E  zu sich nehmen könnte, über die tägliche  Ernährung ist es nicht möglich.

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