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Juli
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Ein Lebensmittel ist ein Mittel zum Leben

Unsere Lebensmittel sind also industriell so verarbeitet, dass man eigendlich gar nicht mehr von „Lebensmitteln“ reden sollte. Man müsste besser von Nahrungsmittel reden.

Ein Lebensmittel ist ein Mittel zum Leben:
Unsere Lebensmittel sind also industriell so verarbeitet, dass man eigendlich gar nicht mehr von „Lebensmitteln“ reden sollte. Man müsste besser von Nahrungsmittel reden.

Ein Lebensmittel ist ein Mittel zum Leben:

  • es ist auf einem gesunden Boden gewachsen
  • es wurde reif geerntet
  • es wurde vorsichtig und schonend transportiert und verpackt
  • es kommt im frischen Zustand zum Verbraucher
  • es ist schonend und durch natürliche Methoden verarbeitet oder haltbar gemacht
  • es ist schonend zubereitet, d.h möglichst wenig verändert
  • es ist frei von Schadstoffen
  • es ist frei von Lebensmittelzusatzstoffen

ES IST LEBENDIG:

Aber diese Punkte treffen ja nun wirklich nicht mehr auf die meisten Dinge zu, die wir zu uns nehmen.

Aber wie sieht es tatsächlich mit unserem täglichen Essen aus?

  • polierter Reis hat nur noch 25 % des Kupfers, Mangans und Chroms von Naturreis
  • es muss schnell gehen und Basmatireis ist der neue Trend
  • weißes Auszugsmehl enthält nur noch 7 µg Zink gegenüber 134 µg des Weizenvollkornmehls
  • die Leberkässemmel oder die Bratwurst schmecken auf einer vollkornsemmel auch nicht so gut.
  • Das Croissant zwischendurch aus Vollkornmehl?  Unvorstellbar
  • Spinat verliert nach dreitägiger Lagerung bei Zimmertemperatur 70 % der Folsäure

Also ist es doch besser den Tiefkühlkostspinat zu wählen als den „frischen“ Spinat vom Wochenmarkt.

  • Ein frisch geernteter reifer Apfel enthält 10 mg Vitamin C pro 100 g.  Nach 11 Wochen Lagerung bei 3° C enthält er noch 5 mg.  Im Herbst ist Erntezeit. Aber Äpfel bekommen wir das ganze Jahr über zu kaufen. Wo lagern die in der Zwischenzeit?
  • Unreifes Transportobst (Neuseeland, Chile, Spanien etc) enthält weniger Vitamine als reifes Obst.
  • Deutschland ist nun mal nicht das Land der Bananen und Apfelsinen.
  • Beim Blanchieren von Tiefkühlgemüse gehen 95% des Vitamin-C-Gehaltes, 60% des Vitamin-B1-Gehaltes und 40 % des Vitamin-B2-Anteils verloren.
  •  Also ist auch die Tiefkühlkost nicht mehr ganz so vitaminreich.
  • Geschnittener Salat und zerkleinertes Gemüse verliert durch den Kontakt mit Sauerstoff und Licht 30% der Vitamine.
  •  Lecker anzusehen die schönen Salatbars aber nur noch als Ballaststoffträger nützlich.
  • Eine aufgeschnittene Tomate verliert in einer Stunde 50% des antioxidativen Pflanzenstoffes Lycopin
  •  Und gerade dieses Lycopin ist doch so wertvoll, weil es Krebs verhindern soll.
  •  Aber wer isst schon direkt im Garten vom Strauch die Tomaten? Mit Basilikum und Mozarella angerichtet sind sie doch nicht zu verachten.
  • Kantine: 100 g Erbsen haben beim Auftauen 20,5 mg Vitamin C, nach dem Kochen 8,1 mg, nach einer Stunde im Wärmebehälter 3,7 mg und auf dem Teller nur noch 1,1 mg Vitamin C.
  •  Die Kantine steht hier für sämtliche Essensarten, die lange vor dem Servieren vorbereitet werden. Das gild für Essen in Schulen, in der Mensa, in Altenheimen und Krankenhäusern.

Die meisten Ernährungsexperten geben für eine optimale Versorgung zumindest bei den Antioxidantien, 3- bis 5fach höhere Werte als die DGE an.

So auch die amerikanische Krebsgesellschaft, die ganz eindeutig eine höhere Zufuhr empfiehlt.

Würde die Deutsche Gesellschaft für Ernährung ihre Empfehlungen nach oben korrigieren, hätte ein noch größerer Teil der Bevölkerung eine deutliche Unterversorgung.

Dann müsste man aber auch zugeben, dass die Empfehlung für eine „abwechslungsreiche“ Ernährung nicht mehr ausreicht. Vor allem Vitamin C wird von Ernährungsexperten in einer Dosierung von 500 bis 3000 mg täglich eingenommen.
Die Standardernährung von Affen in amerikanischen Zoos ist 23-mal höher, als man dem Menschen zugesteht. Soviel Vitamine brauchen unsere nächsten Verwandten zur Erhaltung der Gesundheit, um sich vor Infektionen zu schützen und sich zu vermehren.

Das Genmaterial von Affen weicht gerade mal 1% vom Menschen ab.
Durch die niedrigen Zufuhrempfehlungen wiegt sich der Verbraucher in einer falschen Sicherheit.

Seit dem Beginn der Stoffwechselforschung in den 60er Jahren, auf denen die DGE-Werte größtenteils noch beruhen, gab es eine Explosion des Wissens.

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